Warum podcast? Erfahrungen aus Uckerland


Heute habe ich unseren audioboom-Kanal aufgefrischt. Ich hatte ihn seit einiger Zeit in Nutzung, aber noch nicht so, wie das jetzt werden soll.
Über diesen Weg können wir nämlich direkt die Haushalte in allen Dörfern erreichen, denn: man kann ihn direkt auf der Seite abonnieren und bekommt auf diese Weise jeden neuen Beitrag direkt zum Anhören auf das Handy. Ich hab das zuerst bei facebook getestet: es funktioniert wunderbar.
Kirchen-Radio also. So eine Art jedenfalls.
Die Technik dafür ist simpel: ich verwende ein kleines Stero-Aufnahmegerät von Sony, dazu die Software digital voice editor 3.
Die Schritte zum eigenen podcast sind simpel:
1. Aufnehmen
2. auf den Laptop überspielen (einfach per Kabel)
3. als MP3 sichern
Nun gehe ich auf meine audioboom-Seite und drücke „record“, also „aufnehmen“. Angeboten wird mir ein Aufnehmen direkt vom Laptop oder das Hochladen einer Datei. Ich verwende natürlich die Datei, die ich grad aufgenommen habe und lade sie hoch.
4. Wenn ich will, schreibe ich kurz was dazu. Fertig.
Nach 2 Minuten geht ein 2 oder 3 Minuten-Beitrag via facebook in die Welt.

Weshalb ist das für Kirchgemeinden interessant?
Zwei Gründe hab ich:
1. Die dörfliche Gemeinde ist groß, die Entfernungen sind weit, man sieht sich relativ selten. Via audioboom können wir aber im Kontakt bleiben, weil diese Software überall, unterwegs, am Bus, auf dem Schulhof, zu Hause auch per Handy genutzt werden kann (auf dem Laptop oder PC natürlich).
2. Glaube ist eine überaus persönliche Angelegenheit. Jeder Mensch glaubt anders.
Deshalb ist die menschliche Stimme, dem geschriebenen Wort vorzuziehen. Denn hier spricht ein konkreter Mensch mit einer unverwechselbaren, eben seiner Stimme.
Und, da die eigentliche „Währung“ im Internet die Authentizität ist, die „Echtheit“ also, bietet sich nichts mehr an, als die eigene Stimme.

Eine schöne neue Erfahrung, die uns neue Möglichkeiten erschließt, mit den Menschen hier auf dem Lande in Kontakt zu kommen und im Kontakt zu bleiben. Auch können wir auf diesem Weg kranke Menschen erreichen, oder Menschen, die nicht mehr so gut lesen können. Und sie können dann zum Beispiel die Orgel der Dorfkirche hören, in der sie mal getauft oder konfirmiert wurden oder geheiratet haben.
Hier ein Beispiel.

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Über stillefinden

dies ist der blog der Kirchgemeinden im Uckerland. verantwortlich: Pfarrer Ulrich Kasparick Hetzdorf 16 17337 Uckerland mail: Hetzdorf@pek.de auch bei facebook: https://www.facebook.com/pages/Kirchen-in-Uckerland
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