Vierter Schritt: die Profilierung. Oder: Was wir so tun den lieben langen Tag


Unsere angesichts der Rahmenbedingungen nicht ganz einfache Arbeit hier in Uckerland geht kontinuierlich weiter.
Schritt eins war: Kommunikation aufbauen. Dem diente und dient vor allem die Arbeit mit dem Internet, weil unsere dünn besiedelte Region dringend Kontakte „nach außen“ braucht. Zentral gehört allerdings auch der „Christophorus“ dazu, ein Magazin, das wir sowohl online als auch im print anbieten. Es hilft uns sehr, das notwendige Netzwerk weiter kontinuierlich auszubauen.
Schritt zwei: Kommunikation konkretisieren. Das leistet mittlerweile unser Rosengarten auf sehr gute Weise. Wir werden im kommenden Jahr bereits den 5000sten Besucher begrüßen können. Das freut uns sehr und wir sind sehr dankbar für alle Unterstützung, die wir dabei erfahren haben. Über dieses Instrument haben wir Kontakte in 23 Länder, Schwerpunkt Deutschland, Österreich, Schweiz.
Schritt drei: Kultur dazu nehmen. Besuche im Garten bei Kaffee und Kuchen sind nett und nützlich, aber es schadet nicht, unsere schönen Kirchen zusätzlich für Kulturangebote zu nutzen. Dem dient zunächst die Konzertreihe „Uckerland klingt“. Diese Veranstaltungen sind mittlerweile sehr gut besucht (im Schnitt 60 – 70 Besucher bei einer durchschnittlichen Einwohnerzahl pro Dorf von etwa 150 – 200 Personen). Wir haben zunehmend Gäste von ausserhalb: aus Berlin, Neubrandenburg, Greifswald, Prenzlau und anderen Orten. Das ist eine gute Entwicklung.
Schritt vier: die Profilierung der einzelnen Kirchen. Das ist ein Prozess, der von Anfang an bedacht wurde, aber nun Schritt für Schritt immer konkreter wird. Wilsickow ist unsere „Hochzeitskirche„. Vor allem Berliner kommen, um dort zu heiraten, weil auch das Umfeld mit dem Gutshof Wilsickow passt.
Konzerte haben wir in Hetzdorf, in Trebenow, in Milow und in Schlepkow. Diese Orte sind gut mit Instrumenten ausgestattet, die in diesem Jahr alle überholt wurden.
Nechlin war bislang Großbaustelle. Dort ist das Dach samt Dachstuhl nun erneuert (über 100.000 Euro) und die ersten zwei Konzerte haben bereits stattgefunden. Da diese Kirche am Berlin-Usedom-Radweg liegt, wollen wir sie vor allem als Ruhepol für die Radtouristen erschließen. Dank einer sehr guten Zusammenarbeit mit dem Café zum Speicher wird das eine runde Sache. Etwa 15.000 Menschen kommen pro Saison durch den Ort.
Im kleinen Ort Güterberg haben wir nun eine Kirche, die sich wunderbar als Kunstkirche profilieren lässt. Dadurch hat auch dieser kleine Ort etwas von den Aktivitäten der Kirchgemeinde. Vor allem in der Saison werden wir hier Ausstellungen, Lesungen, Musiken, Filmvorführungen und andere Kulturangebote präsentieren können.

Seit ziemlich genau drei Jahren versuchen wir hier gemeinsam, unseren Beitrag zur Entwicklung der Region zu leisten. Unser Leitbild dabei ist Jeremia 29. 7: „Suchet der Stadt Bestes“. Bonhoeffer hat es mal „Kirche für andere“ genannt.
So wollen wir Zeugnis ablegen und weitergeben von dem, was uns gegeben wurde.

Über stillefinden

dies ist der blog der Kirchgemeinden im Uckerland. verantwortlich: Pfarrer Ulrich Kasparick Hetzdorf 16 17337 Uckerland mail: Hetzdorf@pek.de auch bei facebook: https://www.facebook.com/pages/Kirchen-in-Uckerland
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