Der Internet-Garten soll internationaler werden


Rosa de Resht 31.5.2012Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 5. Januar 2013 in ihrem Magazin über die alten Gärten von Kabul in Afghanistan. Kabul galt einst als „Stadt der Rosen“. Das war vor dem Krieg, der nun schon beinahe dreißig Jahre währt.
Aus der Lektüre entstand die Idee, den Internet-Garten in Uckerland weiter zu entwickeln. Er soll noch internationaler werden.
Er ist von Anfang gedacht und angelegt als „sichtbares Zeichen der Verbundenheit vieler Menschen“, also als Netzwerk.
Und von Anfang an ist er ein Symbol für den Austausch der Religionen und Kulturen. Denn: die Rosen stammen ursprünglich aus muslimischen und buddhistischen Ländern. Mittlerweile haben sie eine zentrale Rolle auch in der christlichen Symbolik und auch im Buddhismus.
Wie kaum eine andere Pflanze kann die Rose deshalb zum Symbol der Verbundenheit werden. Die Rose hat eine überaus interessante und vielseitige Kulturgeschichte. Sie erzählt von der Begegnung zwischen Islam und Christentum, zwischen Christentum und Judentum. Sie erzählt von der Begegnung der Religionen.
Sie bietet sich geradezu an, in einem Meditationsgarten wie dem unseren das zentrale Symbol zu werden. Denn dafür haben wir den Garten angelegt. Er soll ein Beitrag zur Verständigung zwischen den Religionen und Kulturen sein. Sichtbar. Konkret. Als Netzwerk vieler Menschen, die daran mitarbeiten.
Deshalb habe ich heute in der afghanischen Botschaft in Berlin und in der deutschen Botschaft in Kabul angefragt, ob man uns mit Kontakten zu Gärten in Kabul oder anderen Orten Afghanistans behilflich sein kann, damit wir beginnen können, das Netz zu knüpfen.
Ebenso bietet es sich an, Kontakt zu Gärten in Israel herzustellen.
Denn so, wie wir in der Gesellschaft deutscher Rosenfreunde mit Gärten im christlichen Kontext verbunden sind, so wollen wir nun unser Kontaktnetzwerk auf jüdische und muslimische Gärten ausdehnen.
Der Weg dahin ist relativ leicht. Es soll so bleiben wie bisher: wer uns eine Rose stiftet, bekommt das Foto von der Pflanzung, ein Namensschild mit dem Namen der Rose und dem Herkunftsort und die anschließende Kommunikation über facebook und twitter und den blog.
Und wir wollen unseren Beitrag leisten, dass auch Rosen aus Deutschland Gärten in Afghanistan oder Israel erreichen. Wenn wir dann über die Netzwerke ein Foto von der Pflanzung bekommen, sorgen wir für entsprechende Kommunikation.

Wer daran mittun möchte, ist herzlich eingeladen.
Am einfachsten erreicht man uns über die facebook-Seite des Gartens: https://www.facebook.com/InternetgartenUckerland

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Über stillefinden

dies ist der blog der Kirchgemeinden im Uckerland. verantwortlich: Pfarrer Ulrich Kasparick Hetzdorf 16 17337 Uckerland mail: Hetzdorf@pek.de auch bei facebook: https://www.facebook.com/pages/Kirchen-in-Uckerland
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