Eine Geschichte vom Advent. Aus der Uckermark


zur Einweihung des restaurierten Hoffnungsleuchters haben wir ein Adventslieder-Singen angeboten

Der Kirchenälteste, Herr Baganz, zündet nun die Kerzen an zu Beginn des Adventslieder-Singens. Heute weihen wir den frisch restaurierten Hoffnungsleuchter ein

Papendorf liegt in Mecklenburg-Vorpommern. Dicht bei Pasewalk, direkt an der Autobahn A20. Der Ort gehört zur Kirchgemeinde in Uckerland. Und heute haben wir gesungen dort in der Dorfkirche. Die guten alten Lieder.
Weil der schön restaurierte Hoffnungsleuchter nun wieder erstrahlt und die Kerzen leuchten.

Passend zum Advent war der Leuchter fertig, den ich in einer feuchten Pappkiste oben auf der Orgelempore gefunden hatte vor einem Jahr. Aufwändig ist er nun restauriert worden. Und fünf dreiarmige Wandleuchter noch dazu.

Stellt euer Licht nicht unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter!

Stellt euer Licht nicht unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter!

„Stellt euer Licht nicht unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter!“ Das war der Text aus dem Neuen Testament, über den ich gesprochen habe. Das passt in die Uckermark. Das passt zum Advent. Und der Hoffnungsleuchter ist nun unser Symbol dafür.

Musik gehört natürlich dazu zu so einem kleinen Fest

Musik gehört natürlich dazu zu so einem kleinen Fest

Zahlreich waren die Gäste gekommen zum Adventslieder-Singen: aus Papendorf natürlich, aber auch aus Wilsickow, aus Trebenow, Schlepkow und sogar aus Prenzlau. Schön. Der Leuchter zieht die Menschen an. Und das Singen. So soll es sein. Frau Mehner aus Schlepkow und Frau Ludwig aus Prenzlau spielten die Flöten zum Cembalo und wir sangen, was das Liederheft hergab.
In dieser Jahreszeit, wenn man die Kerzen anzündet, entzünden wir den Hoffnungsleuchter und feiern Advent.
Wir leben von der Hoffnung. Und wir reden von der Hoffnung.
Vom Mißmut können die anderen reden, wir reden von der Hoffnung.
Denn in der Adventszeit feiern wir, das wir Beschenkte sind.

Und damit das konkret erlebbar wird, sagte mir der Vorsitzende eines benachbarten Kirchbauvereins zu, die Finanzierung der Restaurierung des Papendorfer Hoffnungsleuchters zu unterstützen. Wunderbar.
Es ist eine wundersame Geschichte mit diesem Leuchter da in der kleinen Papendorfer Kirche. Beinahe hätten wir die verrosteten Reste übersehen in jener feuchten Pappkiste vor einem Jahr.
Nun aber ist er zum Symbol geworden für einen Neuanfang.
Advent eben.

Über stillefinden

dies ist der blog der Kirchgemeinden im Uckerland. verantwortlich: Pfarrer Ulrich Kasparick Hetzdorf 16 17337 Uckerland mail: Hetzdorf@pek.de auch bei facebook: https://www.facebook.com/pages/Kirchen-in-Uckerland
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