Wie wir uns informieren in Uckerland – etwas über’s Internet und die Arbeit auf dem Lande


„Sie waren schon früh um sechs im Garten“ sagt die Nachbarin aus dem Nachbardorf freundlich. „Man hat Sie gesehen“….so geht das auf dem Lande. „Mund-Funk“ oder „Busch-Funk“ oder „von Nachbar zu Nachbar“. Das funktioniert recht gut. Deshalb sind facebook und twitter wichtig bei der Arbeit in einer großen ländlichen Kirchgemeinde, in der die einzelnen Dörfer weit auseinander liegen, denn sie setzen genau dort an: der Nachbar sagt’s dem Nachbarn weiter.

Ein wenig systematischer haben wir unsere Kommunikation aber schon aufgebaut:
Die „Eingangstür“ ist die Homepage. Einfach, selbst gebastelt, aber nützlich. Sie führt weiter zu facebook, zu twitter, zum blog. Weil ich den Dialog will.

Die Homepage enthält alle aktuellen Veranstaltungen, unterstützt die Herbergsbetriebe, Cafés und Gaststätten in der Region, hat neuerdings auch eine „akustische Kirchenführung“ für Touristen, die uns per Fahrrad oder wie auch immer erreichen und nun per Handy über einen QR-Code hören können, was sie sehen, wenn sie die Kirche betreten.

Das Kapitel „social media“ in der Homepage führt weiter zu facebook, zu twitter und zu diesem blog hier. Bei Facebook gibt es eine Kopplung mit meiner privaten Seite, die fängt die Tageskommunikation auf; twitter unterstützt den Dialog weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus, denn wir wollen ja als Kirchgemeinde einen Beitrag leisten, das Uckerland als Region für den sanften Tourismus bekannt wird.

Das Projekt „Internet-Garten“ hat uns dabei einen mächtigen Schub nach vorn gegeben und vor allem den Dialog sehr stark unterstützt.

Zusätzlich nutzen wir die neuen Schaukästen in den einzelnen Dörfern, die regionalen Tageszeitungen und das Amtsblatt der Gemeinde.  Ein kleiner, e-mail-gestützter Informationsbrief vervollständigt das Ganze.

Im Oktober 2011 habe ich mit dem Aufbau dieser Struktur begonnen und Ende Mai konnte ich folgendes feststellen:
– über 12.000 Zugriffe im blog (Deutschland, Schweiz, Österreich, USA, England, Portugal, Frankreich, Russland, Polen, Georgien)
– etwa 8.000 relativ stabile Kontakte über die facebook- und twitter-Kanäle
– gute Presseresonanz auf unsere Arbeit (Nordkurier, BlickPunkt Uckermark, Schweriner Volkszeitung, Kirchenzeitung, Süddeutsche Zeitung).

Was mich am meisten freut: immer mehr Menschen hier in den Dörfern – wir haben erst seit Januar stabile Leitungen! – nutzen das Angebot über die Homepage und vor allem auch über social media. Das ist gut, spart sehr viele Fahrtkilometer und unterstützt den Dialog.
Alles in allem bin ich mit diesem Ergebnis für ein halbes Jahr recht zufrieden.

Über stillefinden

dies ist der blog der Kirchgemeinden im Uckerland. verantwortlich: Pfarrer Ulrich Kasparick Hetzdorf 16 17337 Uckerland mail: Hetzdorf@pek.de auch bei facebook: https://www.facebook.com/pages/Kirchen-in-Uckerland
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