Der Internet-Garten in Hetzdorf (Uckerland). Garten-Tagebuch. 21. Mai 2012


Das Anlegen des neuen Gartens ging relativ einfach, gemessen an dem, was nun bei der Pflege zu tun ist. Auf dem ausgeruhten ehemaligen Acker wächst das Unkraut schneller als die Rosen, da ist viel Handarbeit nötig. Deshalb habe ich heute meinen freien Tag im Garten verbracht.

Halb sechs in der früh gings los, denn es waren ein paar Schweißtropfen zu erwarten: der Platz der Stille musste umgegraben, planiert, mit Schutzfolie ausgelegt und dann mit Holzschredder ausgestattet werden. Ein Tagewerk.

Bis zum Frühstück halb acht war schon ein gutes Stück geschafft. Der Boden war noch sehr grob, aber mittlerweile schon wieder sehr fest. Etwa 4x4Meter misst die Fläche.

Nach der Pause ging es zügig weiter. Dann waren noch Folien zu besorgen, denn die noch vorhandenen Folien für die Wege erwiesen sich als zu schmal, es wäre Flickwerk geworden. Glücklicherweise war da gerade im rechten Moment Hilfe gekommen. Danke an René Boldt aus Neubrandenburg! Zu zweit lässt sich diese Arbeit eben doch besser erledigen, denn der Wind spielt ja auch ganz gern mit den Folien….

Etwa um 11 zum zweiten Frühstück waren die Folien verlegt und am Boden befestigt. Nun konnte der Holzschredder aufgebracht werden. Da das Geländer zum Bach hin abfällt, musste der Platz ein wenig ausgeglichen werden. Wir haben mehr Schredder gebraucht, als wir hatten. Also bleibt für heute noch ein kleiner Rest von etwa drei Schubkarren. Die werden wir auftragen, wenn frisches Material da ist.
Den frischen Rasenschnitt aber konnten wir gleich als Mulch für die Weißbuchenhecke verwenden, die den Platz einfasst. Damit man eine kleine Vorstellung bekommt, wie der Platz einmal aussehen wird: der Baum in der Mitte wird etwa 4 Meter hoch sein, er hat hängende Zweige, die über und über blühen. Darunter wird es einen Sitzplatz geben. Die Buchen-Hecke wollen wir etwa auf Mannshöhe schneiden. Es wird ein sehr stiller Platz sein, an den man sich zurückziehen kann. Die Hecke ist wie eine Spirale gepflanzt, die sich nach innen dreht. Symbol dafür, „bei sich“ anzukommen. Dafür ist dieser Platz im neuen Rosengarten gedacht.

Überraschung am Abend: acht Mann hoch kommen die Hetzdorfer Nachbarn, bewaffnet mit Hacken, Spaten und Harken, um dem Unkraut im rechten  Rosenbeet zu Leibe zu rücken. Ich bin baff. Eine Stunde Arbeit mit neun Leuten, sogar Nachbars Kinder wollen mit helfen. Es gibt einen großen „Ruck“ im Garten an diesem Tag (ich erinnere mich dunkel, dass ein Bundespräsident mal von einem solchen gesprochen hat dereinst….). Und danach sitzen wir unter dem Apfelbaum, zu trinken gibt’s und zu Erzählen auch. Es ist ein wundervoller Abend. Gemeinsam arbeiten und gemeinsam fröhlich sein. So ist es gut.

Über stillefinden

dies ist der blog der Kirchgemeinden im Uckerland. verantwortlich: Pfarrer Ulrich Kasparick Hetzdorf 16 17337 Uckerland mail: Hetzdorf@pek.de auch bei facebook: https://www.facebook.com/pages/Kirchen-in-Uckerland
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